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Sehenswürdigkeiten

Kirchen

Aus romanischer Zeit sind im Landkreis fast zwei Dutzend Landkirchen erhalten. Eine der bekanntesten dürfte die Kirche in Taglaching sein.

Ebersberg KircheEines der bedeutendsten mittelalterlichen Grabmäler in Bayern, das um 1500 aus Salzburger Rotmarmor gefertigte Stiftergrab in St. Sebastian in Ebersberg ist ein Beispiel aus der Gotik. Seit Jahrhunderten Bestand hat die bekannte Wallfahrt zum Hl. Sebastian nach Ebersberg. Seine das um 1450 gefertigte silberne Schädelreliquie machte Ebersberg zur bedeutendsten Verehrungsstätte dieses Heiligen in Bayern. Das spätgotische Gnadenbild "Unserer lieben Frau" im Hochaltar führt Münchener Wallfahrer seit dem 30jährigen Krieg nach Anzing. Große Votivtafeln bezeugen zahlreiche Erhöhrungen.

Aus der Renaissance stammen zwei Fresken in Steinhöring, ein Fresko an einer Langhauswand in Ebersberg und das Chorfresko in Egmating.

Viele bayerische Kirchen entstanden in der Zeit des Barock, aber auch bestehende Bauten wurden nachträglich "barockisiert". So wird die ursprünglich gotische später barockisierte Wallfahrtskirche zu "Unserer lieben Frau in Altenburg" bei Moosach im Jahre 1391 erstmals erwähnt und ist zumindest seit 1527 eine bedeutende bayerische Marienwallfahrtsstätte. Der Barockisierung fielen in Ebersberg die mittelalterlichen Glasfenster von St. Sebastian zum Opfer. Allein die Armut der kleinen Filialgemeinden bewahrte manches Kirchlein vor der Barockisierung. Sehenswert sind auch die barocken Altstädte in Ebersberg, Grafing und Markt Schwaben.

Beispiele für den Einfluss des Rokoko finden sich in den Kirchen in Grafing, Ebersberg, Landsham, Emmering und Glonn.

Burgen und Schlösser

Neben den zahlreichen Kirchen und Kapellen sind die Profanbauten durchaus sehenswert. Viele bauliche Zeugnisse unserer Geschichte sind heute in privater Hand und verdanken ihre Erhaltung dem Verantwortungsbewusstsein und dem finanziellen Engagement der Eigentümer. Schloss Falkenberg entstand 1579. Eine Ritterburg lässt sich dort aber schon um 1120 datieren. Falkenberg war im 13. Jahrhundert ein herzoglicher Amtssitz. Das Wappen der Grafschaft Valchenberch wurde 1409 dem heutigen Markt Schwaben übertragen.
Elkofen Schloss Das vorwiegend spätgotische Schloss Elkofen südlich von Grafing zählt zu den besterhaltenen noch bewohnten Bayerns. Seine etwas versteckte Lage und der große, früher wassergefüllten Graben, schützten Elkofen vor Plünderungen. Der Burgfried wurde vermutlich bereits im 10. Jahrhundert als Zufluchtstätte erbaut. Im 11. Jahrhundert erfolgte der Ausbau. Elkofen gehörte zur vorletzten Jahrtausendwende den Grafen von Sempt-Ebersberg, die es ausbauten und 1040 dem Benediktinerkloster Ebersberg schenkten. 1383 bauten die Wittelsbacher Herzöge das Hochschloss im gotischen Stil aus. Die im Jahre 1516 errichtete und dem Heiligen Georg geweihte Schlosskapelle wurde 1720 barockisiert. Markt Schwaben Schloss
Vom Schloss Markt Schwaben ist nur noch der 1908 im neugotischen Stil renovierte Südflügel erhalten. Aufgrund der Nähe zur damaligen Grenze zu Niederbayern hatte Herzog Ludwig der Strenge von Oberbayern 1283 eine Burg erbaut. Nach deren Zerstörung wurde 1650 ein Schloss errichtet. Im Schloss Hirschbichl hatte das Adelsgeschlecht der Hirschauer bis zum Jahre 1722 seinen Edelsitz. Um die Jahrhundertwende wurde in seinen Räumen eine Gastwirtschaft betrieben. In den 1990ern beherbergte das Schloss den Kunstverein Ebersberg. Heute ist es wieder in Privatbesitz. Das von Parkanlagen umgebene Schloss Zinneberg wurde 1827 von Kurfürstin Maria Leopoldine von Bayern errichtet und wird heute als Mädchenheim und Kloster der Schwestern vom Guten Hirten genutzt.
Kein Adelssitz, sondern ursprünglich ein Hofwirtshaus ist das spätgotische Ebersberger Rathaus, das 1529 auf den Mauern der um 1420 erbauten "Unteren Taverne" errichtet wurde. Seit 1873 wird es als Rathaus genutzt. Sehenswert ist unter anderem das reich figurierte Rippengewölbe im Flötz.

Kreuze und Kapellen

Überall im Landkreis sind Kapellen, Feldkreuze, Marterln und Steinsäulen stumme Zeugen der Frömmigkeit. Am Straßenrand, auf freier Flur oder im Wald erinnern sie an Pest, Verbrechen und Unglücksfälle oder mahnen zur Besinnung. 

 
 


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